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Für drei Wochen erwachte im August 2024 die normalerweise im Dornröschenschlaf dahindämmernde Strecke Wörth-Lauterbourg-Straßburg zu einem recht
intensiven Leben, als insgesamt vierhundert Güterzüge über die recht alten Gleise geleitet wurden. Als besonders bemerkenswert stach (und sticht) dabei der auf französischer Seite
befindliche Grenzbahnhof Lauterbourg hervor: Wo in Frankreich kann man noch im Jahr 2024 alte deutsche Formsignale, teilweise noch mit alten Masten aus der Zeit der Reichseisenbahnen
Elsaß-Lothringen besichtigen?
Und die dort angesichts der Rasengleise gefahrene Geschwindigkeit beträgt nicht mehr als 30 km/h, so auch am 20. August 2024, als sich die FRET-Lok 475 128 als Vorspann
bei einer BR 186 mit DGS 46815 (Wörth-Offenburg), dem umgeleiteten DGS 41523 aus Antwerpen, gesteuert von einem freundlichen Lokführer, mit recht gemächlicher Geschwindigkeit nähert.
Wenig später rollt der Zug am repräsentativen, noch aus besseren Zeiten stammenden Empfangsgebäude vorbei und verschwindet in der Rasenladschaft in Richtung Südkopf des Bahnhofs. |