Vielleicht wurde bei Einem oder Anderem das Interesse geweckt, einmal auf
"Fotopirsch" zu gehen. Damit dieser Ausflug nicht mit Unannehmlichkeiten endet,
möchte ich hier ein paar Tipps geben:
(1) Betrete nur öffentlich zugängliche Stellen zum
Fotografieren oder Filmen. Auf Bahnsteigen bleibe auch trotz Begeisterung über
ein gutes Motiv außerhalb der durch weiße Streifen gekennzeichneten
Gefahrenzone. Auch auf dem "offenen Land" (ohne Einzäunung) bedeutet dies, dem
Bahnkörper nicht zu nahe zu kommen, bitte bleibe immer mindestens außerhalb des
von Oberleitungsmasten, Kilometersteinen bzw Entwässerungsgräben eingegrenzten
Bereiches. Auch Eigentümer von Gärten oder Industrieanlagen wollen vor Betreten
ihres Geländes gefragt werden, Bauern sind über ihren Acker zertretende
Fotografen ebenfalls nicht glücklich.
(2) In den Zeiten von Selbstmord- und Terrorismusfurcht kann schnell ein
Lokführer bzw auch ein Unbeteiligter zum Telefon greifen, weil er in Dir eine
Gefahr "wittert". Trage deine Kamera offen herum, so daß jeder sie sehen kann.
Auch ein kurzer Gruß an den vorbeifahrenden Lokführer bzw vorbeikommende
Passanten wirkt wunder. Vermeide es, in Sichtweite des Lokführers hastig auf den
Bahnkörper zuzueilen.
(3) Bei Sonderfahrten gelten natürlich zusätzlich die Anweisungen der
Fahrtbegleiter.